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Braunbären «Bruno» alias «JJ1» war nach Ein-schätzung der internationalen Naturstiftung WWF angesichts des Verhaltens des Tieres ge-rechtfertigt. «Bruno" war nach unserer Einschät-zung bereits ein Risiko-Bär», sagte die österrei-chische WWF-Sprecherin Susanne Grof am Montag der dpa. «Man könnte ihn beinahe verhaltensgestört nennen.» Das habe auch die Art und Weise gezeigt, wie er Tiere riss.

 

Der WWF habe sich die unpopuläre Entschei-dung, den Braunbären «aus dem Verkehr zu zie-hen», sicher nicht leicht gemacht, sagte Grof. Die Naturschützer hätten sich dabei auf die Mei-nung von Experten der Universitäten Wien und Freiburg gestützt. «Angesichts der allgemeinen Medien-Hype hier und in Deutschland war es für die Behörden sicher eine extrem schwierige Ent-scheidung», den Bären zum Abschuss frei zu geben. «Das Gefahrenpotenzial wurde einfach nicht erkannt.» Grof sagte, es sei «erheblich leichter, einen Bären abzuschießen, als ihn zu fangen».

 

«Die Versuche, den Bären lebend einzufangen, hätten fortgesetzt werden müssen», sagte dage-gen Marlene Wartenberg von der Tierschutzor-ganisation «Vier Pfoten». Die Organisation hatte für den Bären ein Gehege bei München bereitge-stellt. (N24.de, AP, dpa)

 

Braunbären «Bruno» alias «JJ1» war nach Ein-schätzung der internationalen Naturstiftung WWF angesichts des Verhaltens des Tieres ge-rechtfertigt. «Bruno" war nach unserer Einschät-zung bereits ein Risiko-Bär», sagte die österrei-chische WWF-Sprecherin Susanne Grof am Montag der dpa. «Man könnte ihn beinahe verhaltensgestört nennen.» Das habe auch die Art und Weise gezeigt, wie er Tiere riss.

 

Der WWF habe sich die unpopuläre Entschei-dung, den Braunbären «aus dem Verkehr zu zie-hen», sicher nicht leicht gemacht, sagte Grof. Die Naturschützer hätten sich dabei auf die Mei-nung von Experten der Universitäten Wien und Freiburg gestützt. «Angesichts der allgemeinen Medien-Hype hier und in Deutschland war es für die Behörden sicher eine extrem schwierige Ent-scheidung», den Bären zum Abschuss frei zu geben. «Das Gefahrenpotenzial wurde einfach nicht erkannt.» Grof sagte, es sei «erheblich leichter, einen Bären abzuschießen, als ihn zu fangen».

 

«Die Versuche, den Bären lebend einzufangen, hätten fortgesetzt werden müssen», sagte dage-gen Marlene Wartenberg von der Tierschutzor-ganisation «Vier Pfoten». Die Organisation hatte für den Bären ein Gehege bei München bereitge-stellt. (N24.de, AP, dpa)